Wir sind eine Gruppe von Menschen, die es satt haben unter Verhältnissen zu leben, in denen Bedürfnisse der meisten auf der Strecke bleiben, der Leistungsdruck immer größer wird und man sich in der Konkurrenz wechselseitig fertig machen soll. Das wird auch nicht besser, in dem man auf eine Knechtschaft unter König Karl I. oder Drittweltstaaten verweist. Das ist ein Totschlag“argument“, das Zufriedenheit mit unsäglichen Zuständen hier und heute stiften soll. Mist wird aber nicht dadurch besser, wenn es woanders anderen oder größeren Mist gibt. Umgekehrt ist das bloße Feststellen von Armut und Arbeitshetze für uns kein Grund blindlings in Aktionismus zu verfallen.
Wir wollen uns erklären was Sache ist. Denn das ist Voraussetzung dafür, zu wissen, was dagegen getan werden muss. Dementsprechend sieht unsere politische Praxis aus. Die erarbeiteten Erklärungen stellen wir zur Diskussion. Wir formulieren Kritik, um den vielen falschen Vorstellungen, die diese Gesellschaft nahe legt, entgegenzuwirken. Derzeit geschieht das in Form von Workshops und einer öffentlichen, monatlich stattfindenden Diskussionsveranstaltung.