Assoziation zur Demontage des Bestehenden http://adb.blogsport.de Eine Gruppe in Graz Mon, 16 Sep 2013 13:13:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Wählen ist verkehrt! Nicht-Wählen aber auch! http://adb.blogsport.de/2013/09/16/waehlen-ist-verkehrt-nicht-waehlen-aber-auch/ http://adb.blogsport.de/2013/09/16/waehlen-ist-verkehrt-nicht-waehlen-aber-auch/#comments Mon, 16 Sep 2013 13:13:47 +0000 adb Allgemein http://adb.blogsport.de/2013/09/16/waehlen-ist-verkehrt-nicht-waehlen-aber-auch/ Demokratie gilt, mittlerweile weltweit, als Wert, der sich – wie es sich für einen Wert gehört – von selbst versteht. Für und gegen staatliche Einrichtungen und Verfahrensweisen lässt sich, wie gut oder schlecht auchimmer, argumentieren; beim Wert ‘Demokratie’ ist das unzulässig: Der wird nicht geprüft; an ihm werden Staatsverfassungen und Regierungsaktivitäten gemessen. Die Idee ist dabei, eine Herrschaft, die sich von ihrem Volk periodisch beauftragen lässt, wäre keine Herrschaft; eine Gewalt, die jeden, der ihr gehorchen muss, zu ideeller Beteiligung einlädt, wäre tätige Gewaltlosigkeit; Lebensverhältnisse, deren politische Macher und Aufseher in Wahlkämpfen durch Publikumsentscheid ermittelt werden, wären verwirklichte Freiheit. – Das ist das Eine.

Dass das entscheidungsbefugte Publikum in seinem Alltag von seiner Wahlfreiheit viel hält; dass es darauf so große Stücke hält, wie die demokratische Wertlehre es unterstellt; erst recht: dass es von der Konkurrenz der Wahlkämpfer um seine Stimme besonders angetan wäre: das lässt sich allerdings nicht behaupten. Unter wahlberechtigten Bürgern ist es Sitte, die Bedeutung der eigenen Wahlstimme „illusionslos“ zu sehen, also gering zu schätzen, den Wahlkampf als „Zirkus“ zu verachten, von den Politikern eine überwiegend schlechte Meinung zu haben – und trotzdem zur Wahl zu gehen, wenn sie angesetzt ist. – Das ist das Andere.

Also wieder mal ein Fall von ‘schöner Idee’ und ‘unzureichender Verwirklichung’?

Beide Sichtweisen, die Hochachtung vor dem Ideal wie das mehr oder weniger verächtliche Abwinken bezüglich der Praxis, gehen daran vorbei, was Demokratie tatsächlich ist und was das Institut freier Wahlen tatsächlich leistet. Immerhin hat man es mit einem System politischer Herrschaft zu tun, das sich auf seine Perfektion und seine Funktionstüchtigkeit viel zugutehält. Notwendige Überlegungen zur Sache

Mittwoch 25.09.2013 um 19:15
Spektral, Lendkai 45, Graz

]]>
http://adb.blogsport.de/2013/09/16/waehlen-ist-verkehrt-nicht-waehlen-aber-auch/feed/
Die Entstehung der EU und der Zerfall Jugoslawiens http://adb.blogsport.de/2013/04/10/die-entstehung-der-eu-und-der-zerfall-jugoslawiens/ http://adb.blogsport.de/2013/04/10/die-entstehung-der-eu-und-der-zerfall-jugoslawiens/#comments Wed, 10 Apr 2013 13:58:09 +0000 adb Allgemein Veranstaltungen http://adb.blogsport.de/2013/04/10/die-entstehung-der-eu-und-der-zerfall-jugoslawiens/ Die Neue Weltordnung:
Krieg rund um den Globus für Kapitalismus pur

Spektral, am 25.04.2013, um 19 Uhr
Lendkai 45,
8020 Graz

Der Auftakt zur EU in ihrer heutigen Form war der Gipfel von Maastricht im Dezember 1991, wo der Vertrag von Maastricht ausgehandelt wurde. Auf diesem Gipfel setzte auch das gerade wiedervereinigte Deutschland die Anerkennung des separatistischen Sloweniens und Kroatiens durch und gab damit den Startschuß für die Revision der Grenzen in Europa und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Damit setzte sich die EU – und in ihr Deutschland – als Richter darüber fest, welche Staaten sein dürfen und welche nicht. Und vor allem: wie sie verfaßt zu sein haben. Sozialistische
Experimente werden nicht geduldet, ansonsten sollen sich die Regierungen von Staaten von Gnaden der USA und der EU am besten ihre Außen-, Innen- und Verteidigungspolitik in Brüssel, Berlin oder Washington vorbuchstabieren lassen. Wobei es natürlich auch nicht unwichtig ist, welcher dieser imperialistischen Hauptstädte der Vorzug gegeben wird: Das ist der enge Spielraum, innerhalb dessen sich die Politiker der Nachfolgestaaten Jugoslawiens bewegen können.

Es wird sich weisen, ob die Zerstörung und Neuordnung Jugoslawiens auch als Modell für die bröselnde EU herhalten wird.

Die Zerstörung Jugoslawiens war das Exempel und die Spielwiese für die neue Weltordnung, wie sie nach 1990 von den USA und Europa eingerichtet wurde. Was heute als „Globalisierung“ bekannt ist, Kapitalismus weltweit
ohne wenn-und-aber, wurde erst möglich, nachdem das Haupt-Hindernis, die Sowjetunion, abgedankt hatte. Ganz ohne Krieg ging das aber nicht ab. Ein sich zum Sozialismus bekennender Vielvölkerstaat war ein Widerspruch, der aufgelöst werden mußte, um eine Gemeinschaft konkurrierender imperialistischer Staaten ins Leben zu rufen.

Außerdem einige Exkurse zu Reizwörtern im Zusammenhang mit Ex-Jugoslawien:

Srebrenica
Genozid
Kriegsverbrechen
Völkerrecht bzw. internationales Recht
Haager Tribunal

Was hat es mit all dem auf sich?

***

Struktur des Vortrags

Einleitung – Die Aktualität des Widerspruchs zwischen Nationalismus und
Supranationalismus

1. Die Zerschlagung Jugoslawiens als Auftakt zur EU-Einigung. Warum hier getrennt und dort vereinigt werden mußte

2. Das System Jugoslawiens: “3. Weg”, “Blockfreiheit” und die Kardeljsche Verfassug von 1974

3. Die Kriege auf dem Balkan 1991-1999

Die Rolle des Blutopfers: Vukovar und Srebrenica
Exkurse: Kriegsverbrechen
Völkerrecht
Haager Tribunal
Genozid

4. Die Entwicklung der neuen Weltordnung und die Rolle der NATO: Alle
Kriege werden heute um die Weltherrschaft ausgefochten. Was heißt das für
die Betroffenen?

Exkurs: Die Rolle der UNO im Jugoslawienkonflikt

Nachtrag: Über die Schwierigkeit des “Nation-Building” am Balkan –
nationale Symbole und Sprache als Instrumente zur Schaffung eines
Staatsvolks.

]]>
http://adb.blogsport.de/2013/04/10/die-entstehung-der-eu-und-der-zerfall-jugoslawiens/feed/
Der Nationalsozialismus und seine demokratische Instrumentalisierung http://adb.blogsport.de/2012/11/27/der-nationalsozialismus-und-seine-demokratische-instrumentalisierung/ http://adb.blogsport.de/2012/11/27/der-nationalsozialismus-und-seine-demokratische-instrumentalisierung/#comments Tue, 27 Nov 2012 14:29:31 +0000 adb Allgemein Veranstaltungen http://adb.blogsport.de/2012/11/27/der-nationalsozialismus-und-seine-demokratische-instrumentalisierung/ Der Nationalsozialismus und der Völkermord an den Juden sind entgegen anderslautenden Behauptungen sehr wohl erklärbar. Die Schwierigkeit dabei, wenn es denn eine gibt, ist nicht die Sache selbst, sondern deren Instrumentalisierung durch Nachkriegspolitik und Vergangenheitsbewältigung. Der Faschismus ist in der Demokratie bekanntlich ständig präsent, als das negative Gegenbild zur Demokratie, die sich durch den interessierten Vergleich mit dem Faschismus immerfort selbst verklärt. Deswegen sind auch beide Systeme nur sehr verzerrt in diesem öffentlichen „Diskurs“ zugange, der Faschismus nicht als der real stattgehabte, sondern als ein Feindbild, und auch die Demokratie nicht als die real existierende, sondern eben als gegenläufiges Freundbild. Das führt schon in der Fragestellung zu sehr bezeichnenden Vorentscheidungen und Unterstellungen. Ein repräsentatives Beispiel:

„… die Frage, die Zeitzeugen und Historiker nunmehr seit 60 Jahren umtreibt: ‘Wie waren Hitler und der Nationalsozialismus möglich?’ … Bei der Eroberung der Macht durch die Nationalsozialisten gab es ein Ineinandergreifen von Gewalt und Verführung. Der Terror gegenüber politisch Missliebigen und Juden war eine Seite des Regimes. Die andere war ein Eingehen auf Sehnsüchte und Hoffnungen breiter Massen der Bevölkerung. Die Nationalsozialisten verstanden es offenkundig besser als ihre Konkurrenten, sich als Bollwerk gegen den umstürzenden gesellschaftlichen Wandel in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts darzustellen. Nur die Beachtung beider Aspekte des nationalsozialistischen Regimes bietet Ansätze für die Erklärung des Nationalsozialismus und seine dauerhafte Unterstützung bis zum Kriegsende durch große Teile der Bevölkerung. …
Diese Zeitspanne wurde geprägt von einem deutschen Diktator, der fast bis zu seinem Ende auf eine gläubige Gefolgschaft und Zustimmungsbereitschaft der großen Mehrheit der Deutschen setzen konnte, der einen Völkermord und einen Krieg anstiftete und damit einen der größten Zivilisationsbrüche der Neuzeit verursachte. Wie konnte er mit seiner Massenbewegung einen hoch entwickelten und modernen Industriestaat mit einer großen kulturellen Tradition unter seine diktatorische Gewalt bringen? Wie war es möglich, daß die überwiegende Mehrheit der Deutschen sich mit diesem Unrechtsregime arrangiert hat? Wie konnten sich in einer solchen Gesellschaft mit ihrer rechtsstaatlichen Tradition und ihrer technisch-wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit derartige kriminelle Verfolgungs- und Vernichtungsenergien entfalten, wo doch die Kriminalitätsrate dieser Gesellschaft bis dahin nicht höher war als die in den anderen europäischen Ländern? …
Denn zu einzigartig und unvorstellbar sind die Massenverbrechen, die vom nationalsozialistischen Deutschland begangen wurden. Auch wenn die Fakten längst bekannt sind, wird es immer schwer sein, die nationalsozialistische Eroberungs- und Vernichtungspolitik begreiflich zu machen, sie mit unseren sprachlichen und wissenschaftlichen Mitteln zu erklären, ohne sie dabei zu verharmlosen.“ (Informationen zur politischen Bildung (Heft 251) Nationalsozialismus I, (Deutsche) Bundeszentrale für politische Bildung, 2003)

Muss man denn daran erinnern, dass die nationalsozialistische „Eroberung der Macht“ auf sehr bekannte Art und Weise erfolgte, nämlich durch demokratische Wahlen und die anschließende Bildung einer Regierungskoalition? Erfüllt es nicht den Tatbestand der Desinformation, wenn der NSDAP nachgesagt wird, sie hätte sich als „Bollwerk“ gegen ein Geistersubjekt namens „gesellschaftlicher Wandel“ präsentiert – durchaus in Kenntnis dessen, dass der Terror dieses „Bollwerks“ gegen ganz andere „Missliebige und Juden“ offenbar „Sehnsüchte und Hoffnungen breiter Massen der Bevölkerung“ bediente, weswegen die „gläubige Gefolgschaft und Zustimmungsbereitschaft der großen Mehrheit der Deutschen“ auch wieder kein großes Rätsel ist? Der Führer und die Geführten waren sich also im Grundsätzlichen durchaus einig – es fragt sich angesichts solcher schrägen „Informationen zur politischen Bildung“ höchstens, worin und warum!
Warum sollte außerdem eine „moderne Industrie“ und eine „kulturelle Tradition“ ein Gegensatz zu „Diktatur“ sein, wie die „Bundeszentrale für politische Bildung“ hier unterstellt – Industrie und Kultur per se antifaschistische Errungenschaften, ja inwiefern denn? Ein derartiges „Unrechtsregime“ hätte obendrein angesichts einer „rechtsstaatlichen Tradition“ und einer nur durchschnittlichen „Kriminalitätsrate“ bei den ordentlichen Deutschen doch gar keine Chance haben dürfen – ist diese Entpolitisierung des Nationalsozialismus nicht schon richtiggehend einfältig bzw. grenzt das nicht an bewusste Irreführung, so als wäre Hitler nicht wahlkämpfender Politiker, gewählter Reichskanzler und Oberbefehlshaber einer Armee gewesen, sondern eine Art Krimineller, ein Serienmörder, der durch eine Kombination unglücklicher Umstände an die Staatsmacht gelangte, und dadurch leider unbehelligt seinen letztlich unpolitischen perversen Neigungen frönen konnte?
Schließlich: Wieso sollte denn ausgerechnet die Erklärung der „nationalsozialistischen Eroberungs- und Vernichtungspolitik“ die Gefahr der „Verharmlosung“ in sich bergen? Alles „verstehen“ heißt alles „verzeihen“? Aber doch nie und nimmer! Gerade wenn einen die Monstrosität der Leistungen des Dritten Reiches in Sachen Menschenvernichtung schwer beeindruckt, wäre das Wissen um deren Gründe doch unverzichtbar …
Darüber ist also zu reden, und gern auch über allfällige Zusammenhänge mit sehr gegenwärtigen Vorkommnissen, als da wären Rassismus, die aktuellen Deportationen Missliebiger, das Anzünden von Lichtlein gegen Rechtsradikale im Parlament und Demonstrationen gegen Burschenschafter ausgerechnet dann, wenn die im Fasching kollektiv komasaufen. Und: Ist die gesetzliche Untersagung des Faschismus tatsächlich ein Mittel gegen ihn – gibt es Faschismus immer nur dann, wenn er nicht rechtzeitig verboten wird?

Freitag 14.12.2012 um 19:00
Spektral, Lendkai 45, Graz

Es besteht die Möglichkeit sich einen Text zukommen zu lassen, will man sich schon vorher mit den Argumenten auseinandersetzen.

]]>
http://adb.blogsport.de/2012/11/27/der-nationalsozialismus-und-seine-demokratische-instrumentalisierung/feed/
Grundlegendes zum bedingungslosen Grundeinkommen http://adb.blogsport.de/2012/11/13/grundlegendes-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/ http://adb.blogsport.de/2012/11/13/grundlegendes-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/#comments Tue, 13 Nov 2012 19:39:20 +0000 adb Allgemein Veranstaltungen http://adb.blogsport.de/2012/11/13/grundlegendes-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/ Noch ein Rezept gegen die Übel des Kapitalismus: Das bedingungslose Grundeinkommen

Die kapitalistische Wirtschaft produziert mit dem Reichtum der einen
die Armut der anderen – und zwar immer mehr von beidem. Der zur
Gewinn-Steigerung eingesetzte Fortschritt in Werkstätten und Büros
erhöht die Leistung der Beschäftigten für die Firma und erspart dieser
die Bezahlung von Lohn für eingesparte Arbeit; derselbe Fortschritt
macht daher Arbeitskräfte überflüssig und bringt sie um ihre
Erwerbsquelle. Das Millionen-Heer der Einkommenslosen ist gezwungen,
sich den Unternehmern um jeden Preis anzubieten; was diesen wieder
erlaubt, ganz allgemein die Löhne zu drücken, so dass mit dem Reichtum
der Kapitaleigner nicht nur die Zahl der armen Arbeitslosen steigt,
sondern auch die der „working poor“.

Dagegen ließ sich nach allgemeinem Dafürhalten auch nichts machen, so
geht nun einmal wirtschaftliche „Vernunft“ in der Marktwirtschaft – bis
ein paar kluge Leute eine Idee hatten: Die armen Leute brauchen ein
Grundeinkommen, dann sind sie nicht mehr so arm. Verblüffend! Warum ist
man da nicht früher darauf gekommen? „Unsere Wirtschaft“ holt aus dem
Produktionsfaktor Arbeit alles heraus; knappst am Lohn herum, streicht
Arbeitspausen, erhöht das Tempo – alles damit der Arbeiter der Firma
noch mehr Gewinn einbringt und einen noch kleineren Teil seiner
Wertschöpfung als Lohn nach Hause trägt. Dabei soll es nach Auffassung
der neuen Idee vom Grundeinkommen im Prinzip auch bleiben. Aber: Wenn
die Entlassenen und die Billigarbeiter wegen dieses ökonomischen
Prinzips arm und mittellos werden, schenken „wir“ (als Gesellschaft?)
ihnen einfach das Geld, das ihnen die Wirtschaft und der Sozialstaat
verweigern. Erst soll mit allen Mitteln kapitalistisch Geld gemacht
werden, und dann soll es ganz und gar unkapitalistisch ausgegeben,
nämlich verschenkt werden.

Zum Weinen sind die Kontroversen, die diese schöne Idee auslöst. Zwei
Einwände werden laut: Wer soll das bezahlen? Und wer wird die
Dreckarbeit machen, wenn die Menschen auch ohne Arbeit (bescheiden)
leben können? Die Zweifler stellen sich auf den Standpunkt des
kapitalistischen Wirtschaftens und halten den Verbesserungsvorschlag für
unrealistisch: Erstens ist im Kapitalismus nirgendwo Geld übrig, das zum
Verschenken zur Verfügung steht. Zweitens darf der Zwangscharakter der
Lohnarbeit nicht abgeschwächt werden, denn ohne echte Not – das stimmt
übrigens – würde sich keiner dafür hergeben.

Die Anhänger der guten Idee weisen diese Sorte Realismus nicht zurück,
sondern rechtfertigen sich: Sie beteuern, das Grundeinkommen sei nicht
nur verträglich mit der Profitmacherei, sondern würde sie womöglich
befruchten, weil sich endlich niemand mehr um seinen Lebensunterhalt
kümmern muss – und erst dadurch so richtig zum Arbeiten befreit wird;
außerdem müsse niemand fürchten, dass der „Anreiz“ zur Arbeit verloren
geht, das Grundeinkommen müsste in dem Fall halt niedrig genug angesetzt
werden.

Diskutiert wird das Thema am 22. November
um 19 Uhr,
im Spektral, Lendkai 45,
Graz

]]>
http://adb.blogsport.de/2012/11/13/grundlegendes-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/feed/
Winter ist coming… http://adb.blogsport.de/2012/10/15/winter-ist-coming/ http://adb.blogsport.de/2012/10/15/winter-ist-coming/#comments Mon, 15 Oct 2012 16:56:21 +0000 adb Allgemein http://adb.blogsport.de/2012/10/15/winter-ist-coming/ Hallo Leute, wir sind wieder da…

In den nächsten Monaten haben wir so einiges vor
und beginnen auch gleich am 25. Oktober mit einer weiteren
Veranstaltung, aus der Reihe „Grundlegendes“ rund um das Thema
„Drogen“. Dafür haben wir zwei Referent_innen von der Gruppe
„Kritik im Handgemenge“ aus Bremen eingeladen, die mit uns in
lockerer Workshop-Atmosphäre das Thema erarbeiten werden.
Dabei wollen wir uns Fragen stellen wie:

Was sind Drogen und was machen sie mit dem Bewusstsein der Menschen,
die sie konsumieren? Warum verbietet der Staat bestimmte Substanzen als
Betäubungsmittel und erlaubt andere als Genußmittel? Was hat es mit der
viel diskutierten Sucht auf sich? Warum teilen selbst viele Linke das
Ressentiment gegen Drogen und ihre Konsument_innen, und worin hat es
seinen Grund?

Der Diskussionstermin ist voraussetzungslos, d.h es ist
kein Vorwissen erforderlich.

Wir freuen uns wie immer auf eine spannende Diskussion mit euch

am 25.10.2012
um 19 Uhr
im Spektral, Lendkai 45

Spoiler:
November -> Bedingungsloses Grundeinkommen
Dezember -> Nationalsozialismus

]]>
http://adb.blogsport.de/2012/10/15/winter-ist-coming/feed/
Sommer, Sonne und so http://adb.blogsport.de/2012/06/25/sommer-sonne-und-so/ http://adb.blogsport.de/2012/06/25/sommer-sonne-und-so/#comments Mon, 25 Jun 2012 21:18:09 +0000 adb Allgemein http://adb.blogsport.de/2012/06/25/sommer-sonne-und-so/ Liebe Freunde der Kritik,

der heiß ersehnte Sommer ist da! Das bedeutet, wir nutzen jede Gelegenheit, um aus dieser Provinzhölle rauszukommen. Und das solltet ihr auch. Aus diesem Grund wird es bis Herbst zwar von unserer Seite keine Veranstaltung geben, aber für diejenigen, die Lust auf Kritik haben und darauf, ihre Argumente zu schärfen: hier ein paar Links wo man das in angenehmer und entspannter Atmosphäre machen kann.

Antinationales Sommercamp hoch 2 Süd in Bayern/Baden-Württemberg

Antifascist Summercamp 2012 in Kärnten, Österreich

]]>
http://adb.blogsport.de/2012/06/25/sommer-sonne-und-so/feed/
Rassismus – und warum Demokraten ihn nicht kritisieren können http://adb.blogsport.de/2012/06/07/rassismus-und-warum-demokraten-ihn-nicht-kritisieren-koennen/ http://adb.blogsport.de/2012/06/07/rassismus-und-warum-demokraten-ihn-nicht-kritisieren-koennen/#comments Thu, 07 Jun 2012 10:48:37 +0000 adb Allgemein Veranstaltungen http://adb.blogsport.de/2012/06/07/rassismus-und-warum-demokraten-ihn-nicht-kritisieren-koennen/ Wenn Rechtsradikale, Ausländerfeinde und Rassisten aller Altersgruppen und Stände die Ansicht vertreten, dass es einerseits wertvollere Menschen gibt, und dann noch die eher weniger Wertvollen, dann kann sich diese offiziell durchaus verpönte Ansicht auf harte Tatsachen berufen. Nämlich auf die staatliche gesetzte und administrierte Unterscheidung zwischen Inländern und Ausländern. Der gemeine Antirassismus im demokratischen Alltag besteht im Dementi rassistischer „Verallgemeinerungen“ oder „Stereotypen“ – und affirmiert dadurch die rassistischen Maßstäbe. Wer Schwarzen, Ausländern oder Juden mit dem Hinweis beistehen will, die seien doch gar nicht so, wie Rassisten behaupten, drückt sich um diese Auseinandersetzung, indem er dem Rassisten einen schlichten Irrtum vorwirft, und gibt dem Rassisten implizit recht: Wenn Schwarze oder Juden wirklich „so“ wären, was dann?

Diskussionsveranstaltung mit Herbert Auinger, Montag 18. Juni um 19:30 Uhr im Spektral, am Lendkai 45.
Ein ausführlicher Ankündigungstext findet sich hier.

]]>
http://adb.blogsport.de/2012/06/07/rassismus-und-warum-demokraten-ihn-nicht-kritisieren-koennen/feed/
Grundlegendes zur Liebe http://adb.blogsport.de/2012/04/08/grundlegendes-zur-liebe-2/ http://adb.blogsport.de/2012/04/08/grundlegendes-zur-liebe-2/#comments Sun, 08 Apr 2012 19:08:15 +0000 adb Allgemein Veranstaltungen http://adb.blogsport.de/2012/04/08/grundlegendes-zur-liebe-2/ Liebe – Dreh- und Angelpunkt im Leben der meisten Menschen. Grund genug sich zu fragen, was es mit der Liebe auf sich hat. Denn so wichtig die Liebe Leuten in ihrem Leben ist, soviel Ungemach bringt sie mit sich. Beziehungskrisen, enttäuschte Erwartungen und mal wieder nicht den/die Richtige gefunden zu haben, sind die andere Seite des „schönsten Gefühls der Welt“, die wohl jeder durchgemacht hat. Und auch Regale füllende Ratgeberliteratur scheint wenig daran ändern zu können, dass es mit der Liebe nicht so recht gelingen will. Das kann einen stutzig machen, was wir zum Anlass nehmen wollen die Vorstellungen, die sich über Liebe gemacht werden, näher zu betrachten. Denn dass das Glück, welches man in Beziehungen sucht, nur allzu oft enttäuscht wird, hängt mit der Sache selbst zusammen, weshalb wir uns folgende Fragen beantworten wollen. Welche Erwartungen Menschen an ihre Beziehungen stellen und wo diese ihren Ursprung haben. Warum die, sich daraus ergebenden, Ansprüche überhaupt nicht aufgehen können und im schlimmsten Fall für das verantwortlich sind was sich dann „Verbrechen aus Liebe“ nennt. Und auch, wieso Alternativen wie Polyamorie der Sache keinen Abbruch tun.
Deshalb wollen wir am 25.04 einen Schritt zurückzutreten und uns, mit all der Nüchternheit zu der wir fähig sind, dem Thema Liebe annähern. Kurz: Keine Beziehungsberatung, sondern Analyse und Diskussion.
Diesmal im Spektral, am Lendkai 45, um 19:00 Uhr.

Ankündigungsplakat

]]>
http://adb.blogsport.de/2012/04/08/grundlegendes-zur-liebe-2/feed/
Grundlegendes zum Schulsystem http://adb.blogsport.de/2012/02/05/grundlegendes-zum-schulsystem/ http://adb.blogsport.de/2012/02/05/grundlegendes-zum-schulsystem/#comments Sun, 05 Feb 2012 15:51:03 +0000 adb Allgemein Veranstaltungen http://adb.blogsport.de/2012/02/05/grundlegendes-zum-schulsystem/ Unsere Veranstaltung zum Schulsystem findet jetzt am Mittwoch den 21. März statt, Beginn ist 18:30 in der CuntRa la Kunsthure, Jakoministraße 8.

Hier mal ein kleiner Ausblick auf das, was euch erwartet:

Wer kennt das nicht? Stress, schlechte Noten, feindselige Lehrer und neben den ganzen Tests und Schularbeiten will man vielleicht auch noch sein Leben genießen – die Schule führt uns von klein auf in die Prinzipien von Konkurrenz und Leistung ein und bereitet uns auf die folgende Lohnarbeit vor. Kein Grund also, sich auf das Ende der Ausbildungszeit zu freuen – denn egal ob nach dem Abschluss der Schule Uni oder Fließbandarbeit wartet – Konkurrenz und Leistungsdruck wird es da wie dort geben. Dass es in der Schule also nicht bloß darum geht, sich Wissen und Fähigkeiten anzueignen, ist ein Gedanke auf den man schnell kommen kann. Worum es in der Schule dann geht, warum der Staat das Bildungswesens kontrolliert und wieso es für diesen notwendig ist Noten, Schularbeiten und anderes zu etablieren, damit wollen wir uns eingehend beschäftigen.

Grundlegendes zum Schulsystem Ankündigungsplakat

]]>
http://adb.blogsport.de/2012/02/05/grundlegendes-zum-schulsystem/feed/
Vorankündigung… http://adb.blogsport.de/2012/01/19/vorankuendigung/ http://adb.blogsport.de/2012/01/19/vorankuendigung/#comments Thu, 19 Jan 2012 20:54:39 +0000 adb Allgemein Veranstaltungen http://adb.blogsport.de/2012/01/19/vorankuendigung/ Auch dieses Jahr findet der WKR-Ball und die damit einhergehende Gegenveranstaltung statt. Wie immer fällt der Ball auf den letzten Freitag im Januar, und damit auch auf den Tag an dem wir im Regelfall unsere Veranstaltung abhalten. Das und die Raumfrage, die geklärt werden musste, sind der Grund, warum die nächste Veranstaltung erst am 17. Februar stattfinden wird.

Thema der nächsten Veranstaltung wird die Schule sein. Ein Leidensgenosse wird klären, was die Funktion der Schule ist und warum sie einen so zurichtet. Eine ausführliche Ankündigung folgt in Kürze!

Bis dann

]]>
http://adb.blogsport.de/2012/01/19/vorankuendigung/feed/