Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Die Entstehung der EU und der Zerfall Jugoslawiens

Die Neue Weltordnung:
Krieg rund um den Globus für Kapitalismus pur

Spektral, am 25.04.2013, um 19 Uhr
Lendkai 45,
8020 Graz

Der Auftakt zur EU in ihrer heutigen Form war der Gipfel von Maastricht im Dezember 1991, wo der Vertrag von Maastricht ausgehandelt wurde. Auf diesem Gipfel setzte auch das gerade wiedervereinigte Deutschland die Anerkennung des separatistischen Sloweniens und Kroatiens durch und gab damit den Startschuß für die Revision der Grenzen in Europa und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Damit setzte sich die EU – und in ihr Deutschland – als Richter darüber fest, welche Staaten sein dürfen und welche nicht. Und vor allem: wie sie verfaßt zu sein haben. Sozialistische
Experimente werden nicht geduldet, ansonsten sollen sich die Regierungen von Staaten von Gnaden der USA und der EU am besten ihre Außen-, Innen- und Verteidigungspolitik in Brüssel, Berlin oder Washington vorbuchstabieren lassen. Wobei es natürlich auch nicht unwichtig ist, welcher dieser imperialistischen Hauptstädte der Vorzug gegeben wird: Das ist der enge Spielraum, innerhalb dessen sich die Politiker der Nachfolgestaaten Jugoslawiens bewegen können.

Es wird sich weisen, ob die Zerstörung und Neuordnung Jugoslawiens auch als Modell für die bröselnde EU herhalten wird.

Die Zerstörung Jugoslawiens war das Exempel und die Spielwiese für die neue Weltordnung, wie sie nach 1990 von den USA und Europa eingerichtet wurde. Was heute als „Globalisierung“ bekannt ist, Kapitalismus weltweit
ohne wenn-und-aber, wurde erst möglich, nachdem das Haupt-Hindernis, die Sowjetunion, abgedankt hatte. Ganz ohne Krieg ging das aber nicht ab. Ein sich zum Sozialismus bekennender Vielvölkerstaat war ein Widerspruch, der aufgelöst werden mußte, um eine Gemeinschaft konkurrierender imperialistischer Staaten ins Leben zu rufen.

Außerdem einige Exkurse zu Reizwörtern im Zusammenhang mit Ex-Jugoslawien:

Srebrenica
Genozid
Kriegsverbrechen
Völkerrecht bzw. internationales Recht
Haager Tribunal

Was hat es mit all dem auf sich?

***

Struktur des Vortrags

Einleitung – Die Aktualität des Widerspruchs zwischen Nationalismus und
Supranationalismus

1. Die Zerschlagung Jugoslawiens als Auftakt zur EU-Einigung. Warum hier getrennt und dort vereinigt werden mußte

2. Das System Jugoslawiens: “3. Weg”, “Blockfreiheit” und die Kardeljsche Verfassug von 1974

3. Die Kriege auf dem Balkan 1991-1999

Die Rolle des Blutopfers: Vukovar und Srebrenica
Exkurse: Kriegsverbrechen
Völkerrecht
Haager Tribunal
Genozid

4. Die Entwicklung der neuen Weltordnung und die Rolle der NATO: Alle
Kriege werden heute um die Weltherrschaft ausgefochten. Was heißt das für
die Betroffenen?

Exkurs: Die Rolle der UNO im Jugoslawienkonflikt

Nachtrag: Über die Schwierigkeit des “Nation-Building” am Balkan –
nationale Symbole und Sprache als Instrumente zur Schaffung eines
Staatsvolks.

Der Nationalsozialismus und seine demokratische Instrumentalisierung

Der Nationalsozialismus und der Völkermord an den Juden sind entgegen anderslautenden Behauptungen sehr wohl erklärbar. Die Schwierigkeit dabei, wenn es denn eine gibt, ist nicht die Sache selbst, sondern deren Instrumentalisierung durch Nachkriegspolitik und Vergangenheitsbewältigung. Der Faschismus ist in der Demokratie bekanntlich ständig präsent, als das negative Gegenbild zur Demokratie, die sich durch den interessierten Vergleich mit dem Faschismus immerfort selbst verklärt. Deswegen sind auch beide Systeme nur sehr verzerrt in diesem öffentlichen „Diskurs“ zugange, der Faschismus nicht als der real stattgehabte, sondern als ein Feindbild, und auch die Demokratie nicht als die real existierende, sondern eben als gegenläufiges Freundbild. Das führt schon in der Fragestellung zu sehr bezeichnenden Vorentscheidungen und Unterstellungen. Ein repräsentatives Beispiel:

„… die Frage, die Zeitzeugen und Historiker nunmehr seit 60 Jahren umtreibt: ‘Wie waren Hitler und der Nationalsozialismus möglich?’ … Bei der Eroberung der Macht durch die Nationalsozialisten gab es ein Ineinandergreifen von Gewalt und Verführung. Der Terror gegenüber politisch Missliebigen und Juden war eine Seite des Regimes. Die andere war ein Eingehen auf Sehnsüchte und Hoffnungen breiter Massen der Bevölkerung. Die Nationalsozialisten verstanden es offenkundig besser als ihre Konkurrenten, sich als Bollwerk gegen den umstürzenden gesellschaftlichen Wandel in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts darzustellen. Nur die Beachtung beider Aspekte des nationalsozialistischen Regimes bietet Ansätze für die Erklärung des Nationalsozialismus und seine dauerhafte Unterstützung bis zum Kriegsende durch große Teile der Bevölkerung. …
Diese Zeitspanne wurde geprägt von einem deutschen Diktator, der fast bis zu seinem Ende auf eine gläubige Gefolgschaft und Zustimmungsbereitschaft der großen Mehrheit der Deutschen setzen konnte, der einen Völkermord und einen Krieg anstiftete und damit einen der größten Zivilisationsbrüche der Neuzeit verursachte. Wie konnte er mit seiner Massenbewegung einen hoch entwickelten und modernen Industriestaat mit einer großen kulturellen Tradition unter seine diktatorische Gewalt bringen? Wie war es möglich, daß die überwiegende Mehrheit der Deutschen sich mit diesem Unrechtsregime arrangiert hat? Wie konnten sich in einer solchen Gesellschaft mit ihrer rechtsstaatlichen Tradition und ihrer technisch-wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit derartige kriminelle Verfolgungs- und Vernichtungsenergien entfalten, wo doch die Kriminalitätsrate dieser Gesellschaft bis dahin nicht höher war als die in den anderen europäischen Ländern? …
Denn zu einzigartig und unvorstellbar sind die Massenverbrechen, die vom nationalsozialistischen Deutschland begangen wurden. Auch wenn die Fakten längst bekannt sind, wird es immer schwer sein, die nationalsozialistische Eroberungs- und Vernichtungspolitik begreiflich zu machen, sie mit unseren sprachlichen und wissenschaftlichen Mitteln zu erklären, ohne sie dabei zu verharmlosen.“ (Informationen zur politischen Bildung (Heft 251) Nationalsozialismus I, (Deutsche) Bundeszentrale für politische Bildung, 2003)

Muss man denn daran erinnern, dass die nationalsozialistische „Eroberung der Macht“ auf sehr bekannte Art und Weise erfolgte, nämlich durch demokratische Wahlen und die anschließende Bildung einer Regierungskoalition? Erfüllt es nicht den Tatbestand der Desinformation, wenn der NSDAP nachgesagt wird, sie hätte sich als „Bollwerk“ gegen ein Geistersubjekt namens „gesellschaftlicher Wandel“ präsentiert – durchaus in Kenntnis dessen, dass der Terror dieses „Bollwerks“ gegen ganz andere „Missliebige und Juden“ offenbar „Sehnsüchte und Hoffnungen breiter Massen der Bevölkerung“ bediente, weswegen die „gläubige Gefolgschaft und Zustimmungsbereitschaft der großen Mehrheit der Deutschen“ auch wieder kein großes Rätsel ist? Der Führer und die Geführten waren sich also im Grundsätzlichen durchaus einig – es fragt sich angesichts solcher schrägen „Informationen zur politischen Bildung“ höchstens, worin und warum!
Warum sollte außerdem eine „moderne Industrie“ und eine „kulturelle Tradition“ ein Gegensatz zu „Diktatur“ sein, wie die „Bundeszentrale für politische Bildung“ hier unterstellt – Industrie und Kultur per se antifaschistische Errungenschaften, ja inwiefern denn? Ein derartiges „Unrechtsregime“ hätte obendrein angesichts einer „rechtsstaatlichen Tradition“ und einer nur durchschnittlichen „Kriminalitätsrate“ bei den ordentlichen Deutschen doch gar keine Chance haben dürfen – ist diese Entpolitisierung des Nationalsozialismus nicht schon richtiggehend einfältig bzw. grenzt das nicht an bewusste Irreführung, so als wäre Hitler nicht wahlkämpfender Politiker, gewählter Reichskanzler und Oberbefehlshaber einer Armee gewesen, sondern eine Art Krimineller, ein Serienmörder, der durch eine Kombination unglücklicher Umstände an die Staatsmacht gelangte, und dadurch leider unbehelligt seinen letztlich unpolitischen perversen Neigungen frönen konnte?
Schließlich: Wieso sollte denn ausgerechnet die Erklärung der „nationalsozialistischen Eroberungs- und Vernichtungspolitik“ die Gefahr der „Verharmlosung“ in sich bergen? Alles „verstehen“ heißt alles „verzeihen“? Aber doch nie und nimmer! Gerade wenn einen die Monstrosität der Leistungen des Dritten Reiches in Sachen Menschenvernichtung schwer beeindruckt, wäre das Wissen um deren Gründe doch unverzichtbar …
Darüber ist also zu reden, und gern auch über allfällige Zusammenhänge mit sehr gegenwärtigen Vorkommnissen, als da wären Rassismus, die aktuellen Deportationen Missliebiger, das Anzünden von Lichtlein gegen Rechtsradikale im Parlament und Demonstrationen gegen Burschenschafter ausgerechnet dann, wenn die im Fasching kollektiv komasaufen. Und: Ist die gesetzliche Untersagung des Faschismus tatsächlich ein Mittel gegen ihn – gibt es Faschismus immer nur dann, wenn er nicht rechtzeitig verboten wird?

Freitag 14.12.2012 um 19:00
Spektral, Lendkai 45, Graz

Es besteht die Möglichkeit sich einen Text zukommen zu lassen, will man sich schon vorher mit den Argumenten auseinandersetzen.

Grundlegendes zum bedingungslosen Grundeinkommen

Noch ein Rezept gegen die Übel des Kapitalismus: Das bedingungslose Grundeinkommen

Die kapitalistische Wirtschaft produziert mit dem Reichtum der einen
die Armut der anderen – und zwar immer mehr von beidem. Der zur
Gewinn-Steigerung eingesetzte Fortschritt in Werkstätten und Büros
erhöht die Leistung der Beschäftigten für die Firma und erspart dieser
die Bezahlung von Lohn für eingesparte Arbeit; derselbe Fortschritt
macht daher Arbeitskräfte überflüssig und bringt sie um ihre
Erwerbsquelle. Das Millionen-Heer der Einkommenslosen ist gezwungen,
sich den Unternehmern um jeden Preis anzubieten; was diesen wieder
erlaubt, ganz allgemein die Löhne zu drücken, so dass mit dem Reichtum
der Kapitaleigner nicht nur die Zahl der armen Arbeitslosen steigt,
sondern auch die der „working poor“.

Dagegen ließ sich nach allgemeinem Dafürhalten auch nichts machen, so
geht nun einmal wirtschaftliche „Vernunft“ in der Marktwirtschaft – bis
ein paar kluge Leute eine Idee hatten: Die armen Leute brauchen ein
Grundeinkommen, dann sind sie nicht mehr so arm. Verblüffend! Warum ist
man da nicht früher darauf gekommen? „Unsere Wirtschaft“ holt aus dem
Produktionsfaktor Arbeit alles heraus; knappst am Lohn herum, streicht
Arbeitspausen, erhöht das Tempo – alles damit der Arbeiter der Firma
noch mehr Gewinn einbringt und einen noch kleineren Teil seiner
Wertschöpfung als Lohn nach Hause trägt. Dabei soll es nach Auffassung
der neuen Idee vom Grundeinkommen im Prinzip auch bleiben. Aber: Wenn
die Entlassenen und die Billigarbeiter wegen dieses ökonomischen
Prinzips arm und mittellos werden, schenken „wir“ (als Gesellschaft?)
ihnen einfach das Geld, das ihnen die Wirtschaft und der Sozialstaat
verweigern. Erst soll mit allen Mitteln kapitalistisch Geld gemacht
werden, und dann soll es ganz und gar unkapitalistisch ausgegeben,
nämlich verschenkt werden.

Zum Weinen sind die Kontroversen, die diese schöne Idee auslöst. Zwei
Einwände werden laut: Wer soll das bezahlen? Und wer wird die
Dreckarbeit machen, wenn die Menschen auch ohne Arbeit (bescheiden)
leben können? Die Zweifler stellen sich auf den Standpunkt des
kapitalistischen Wirtschaftens und halten den Verbesserungsvorschlag für
unrealistisch: Erstens ist im Kapitalismus nirgendwo Geld übrig, das zum
Verschenken zur Verfügung steht. Zweitens darf der Zwangscharakter der
Lohnarbeit nicht abgeschwächt werden, denn ohne echte Not – das stimmt
übrigens – würde sich keiner dafür hergeben.

Die Anhänger der guten Idee weisen diese Sorte Realismus nicht zurück,
sondern rechtfertigen sich: Sie beteuern, das Grundeinkommen sei nicht
nur verträglich mit der Profitmacherei, sondern würde sie womöglich
befruchten, weil sich endlich niemand mehr um seinen Lebensunterhalt
kümmern muss – und erst dadurch so richtig zum Arbeiten befreit wird;
außerdem müsse niemand fürchten, dass der „Anreiz“ zur Arbeit verloren
geht, das Grundeinkommen müsste in dem Fall halt niedrig genug angesetzt
werden.

Diskutiert wird das Thema am 22. November
um 19 Uhr,
im Spektral, Lendkai 45,
Graz

Rassismus – und warum Demokraten ihn nicht kritisieren können

Wenn Rechtsradikale, Ausländerfeinde und Rassisten aller Altersgruppen und Stände die Ansicht vertreten, dass es einerseits wertvollere Menschen gibt, und dann noch die eher weniger Wertvollen, dann kann sich diese offiziell durchaus verpönte Ansicht auf harte Tatsachen berufen. Nämlich auf die staatliche gesetzte und administrierte Unterscheidung zwischen Inländern und Ausländern. Der gemeine Antirassismus im demokratischen Alltag besteht im Dementi rassistischer „Verallgemeinerungen“ oder „Stereotypen“ – und affirmiert dadurch die rassistischen Maßstäbe. Wer Schwarzen, Ausländern oder Juden mit dem Hinweis beistehen will, die seien doch gar nicht so, wie Rassisten behaupten, drückt sich um diese Auseinandersetzung, indem er dem Rassisten einen schlichten Irrtum vorwirft, und gibt dem Rassisten implizit recht: Wenn Schwarze oder Juden wirklich „so“ wären, was dann?

Diskussionsveranstaltung mit Herbert Auinger, Montag 18. Juni um 19:30 Uhr im Spektral, am Lendkai 45.
Ein ausführlicher Ankündigungstext findet sich hier.

Grundlegendes zur Liebe

Liebe – Dreh- und Angelpunkt im Leben der meisten Menschen. Grund genug sich zu fragen, was es mit der Liebe auf sich hat. Denn so wichtig die Liebe Leuten in ihrem Leben ist, soviel Ungemach bringt sie mit sich. Beziehungskrisen, enttäuschte Erwartungen und mal wieder nicht den/die Richtige gefunden zu haben, sind die andere Seite des „schönsten Gefühls der Welt“, die wohl jeder durchgemacht hat. Und auch Regale füllende Ratgeberliteratur scheint wenig daran ändern zu können, dass es mit der Liebe nicht so recht gelingen will. Das kann einen stutzig machen, was wir zum Anlass nehmen wollen die Vorstellungen, die sich über Liebe gemacht werden, näher zu betrachten. Denn dass das Glück, welches man in Beziehungen sucht, nur allzu oft enttäuscht wird, hängt mit der Sache selbst zusammen, weshalb wir uns folgende Fragen beantworten wollen. Welche Erwartungen Menschen an ihre Beziehungen stellen und wo diese ihren Ursprung haben. Warum die, sich daraus ergebenden, Ansprüche überhaupt nicht aufgehen können und im schlimmsten Fall für das verantwortlich sind was sich dann „Verbrechen aus Liebe“ nennt. Und auch, wieso Alternativen wie Polyamorie der Sache keinen Abbruch tun.
Deshalb wollen wir am 25.04 einen Schritt zurückzutreten und uns, mit all der Nüchternheit zu der wir fähig sind, dem Thema Liebe annähern. Kurz: Keine Beziehungsberatung, sondern Analyse und Diskussion.
Diesmal im Spektral, am Lendkai 45, um 19:00 Uhr.

Ankündigungsplakat

Grundlegendes zum Schulsystem

Unsere Veranstaltung zum Schulsystem findet jetzt am Mittwoch den 21. März statt, Beginn ist 18:30 in der CuntRa la Kunsthure, Jakoministraße 8.

Hier mal ein kleiner Ausblick auf das, was euch erwartet:

Wer kennt das nicht? Stress, schlechte Noten, feindselige Lehrer und neben den ganzen Tests und Schularbeiten will man vielleicht auch noch sein Leben genießen – die Schule führt uns von klein auf in die Prinzipien von Konkurrenz und Leistung ein und bereitet uns auf die folgende Lohnarbeit vor. Kein Grund also, sich auf das Ende der Ausbildungszeit zu freuen – denn egal ob nach dem Abschluss der Schule Uni oder Fließbandarbeit wartet – Konkurrenz und Leistungsdruck wird es da wie dort geben. Dass es in der Schule also nicht bloß darum geht, sich Wissen und Fähigkeiten anzueignen, ist ein Gedanke auf den man schnell kommen kann. Worum es in der Schule dann geht, warum der Staat das Bildungswesens kontrolliert und wieso es für diesen notwendig ist Noten, Schularbeiten und anderes zu etablieren, damit wollen wir uns eingehend beschäftigen.

Grundlegendes zum Schulsystem Ankündigungsplakat

Vorankündigung…

Auch dieses Jahr findet der WKR-Ball und die damit einhergehende Gegenveranstaltung statt. Wie immer fällt der Ball auf den letzten Freitag im Januar, und damit auch auf den Tag an dem wir im Regelfall unsere Veranstaltung abhalten. Das und die Raumfrage, die geklärt werden musste, sind der Grund, warum die nächste Veranstaltung erst am 17. Februar stattfinden wird.

Thema der nächsten Veranstaltung wird die Schule sein. Ein Leidensgenosse wird klären, was die Funktion der Schule ist und warum sie einen so zurichtet. Eine ausführliche Ankündigung folgt in Kürze!

Bis dann

Die FPÖ und ihre bürgerlichen Kritiker

Hallo Leute!

Diesen Monat findet die Veranstaltung ausnahmsweise nicht am letzten
Freitag des Monats statt, da uns das Gefühl beschleicht, dass Weihnachten
immer noch nicht überwunden wurde und somit ein Termin zwischen
Weihnachten und Neujahr eher ungünstig ist.

Außerdem haben wir dieses Mal Herbert Auinger eingeladen, der einen
Inputvortrag halten und mit uns diskutieren wird. Er ist Autor des
Buches „Haider – Nachrede auf einen bürgerlichen Politiker“, und
beschäftigt sich seit Jahren mit Nationalismus und Kapitalismus.

In dem Vortrag wird es um die FPÖ und deren Verhältnis zu Nationalismus,
Rassismus, Ausländerpolitik, NS-Vergangenheit und deren demokratische
Bewältigung gehen. Und warum die Kritik, welche die FPÖ dafür aus
bürgerlichen Lagern erhält, die Sache weit verfehlt.

Wer seinem Verstand ein Geschenk machen möchte, soll sich eingeladen
fühlen am 16. Dezember um 18:00 Uhr ins G1 (Glacisstraße 1, erster
Stock) zu kommen.

Folgende Texte seien den Leuten nahegelegt, die sich schon im Vorfeld über
den Inhalt informieren möchten:
Das politische Denken Haiders
Wahlen in Wien

Die FPÖ und ihre bürgerlichen Kritiker - Plakat web

„Grundlegendes“ im September

Liebe Leute!

Ende September laden wir, wie auf untenstehender Grafik angekündigt, zur ersten, offenen Diskussionsrunde zum Thema Staat ein. Das Ganze findet in den frisch eröffneten Räumlichkeiten des Vereins G1 statt.

Das ist der Auftakt unserer monatlichen Veranstaltungsreihe „Grundlegendes“, die jeden letzten Freitag stattfinden wird. In diesem Rahmen sollen unterschiedliche Themen diskutiert werden, vor allem jene, die euch interessieren. Themenvorschläge sind also willkommen!

Wir freuen uns auf euer Kommen und eine rege Diskussion.

Grundlegendes September Plakat